Hypnosetherapie Hannover

Hypnosetherapie
in Hannover

bei psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen

Die Hypnosetherapie ist ein anerkanntes Therapieverfahren, wirksam bei vielen psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen. Verschiedene Verfahren aus der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologischen Therapie, der systemischen Therapie und der Gestalttherapie sind Elemente der Hypnosetherapie. Körperliche und psychische Beschwerden sind häufig mit belastenden Gefühlen und unbewussten Erlebnissen aus der Vergangenheit verbunden.

Mittels der Hypnoseanalyse können Ihre Probleme an der Wurzel gepackt werden. Das bedeutet, emotionale Ursachen, die für die Aurechterhaltung der Problematik verantwortlich sind, werden ausfindig gemacht und aufgelöst. Es kommt zur Neubewertung gewohnter Denkabläufe. Das Unterbewusstsein kann sich neu strukturieren und hat die Chance zu heilen.

Hypnose ist ein natürlicher Zustand, den wir alle kennen. Entweder bei der Meditation, bei Tagträumen oder bei Gebeten.
Es kommt vor, dass wir lange Strecken mit dem Auto fahren und uns wundern, dass wir schon weit gefahren sind, ohne uns an Details erinnern zu können. Wir erleben dies im wachen Bewusstseinszustand. Hierbei entfernt sich unsere Aufmerksamkeit von den äußeren Einflüssen und wir wenden uns unserer inneren Welt zu.
Hypnose ist ein Fokussieren nach innen auf bestimmte Bereiche, die auf unserer „Festplatte“, dem Unterbewusstsein, gespeichert sind. All unsere Erinnerungen sowie die damit verbundenen Gedanken und Gefühle sind dort gespeichert. Ein hypnotischer Zustand ist eine starke Beruhigung und Entspannung des Körpers, der Gedanken und Gefühle. Ein Zustand zwischen Wach- und Schlafbewusstsein. Durch den hypnotischen Zustand wird unsere Atmung ruhiger, Blutdruck und Puls sind ausgeglichen, unsere Muskeln und Nerven erholen sich. Wir sind entspannt, gelöst und angstfrei. Dadurch haben wir eine ausgeprägte mentale Klarheit. Wir können ganz gezielt an unseren Problemen arbeiten und neue Strategien und Lösungen in unserem Unterbewusstsein verankern.

Hypnose ist ein Trancezustand, in dem der Hypnotisand entspannt konzentriert ist. Es gibt verschiedene Trance-Arten, die sich in ihrer Nutzbarkeit in Bezug auf therapeutische Zwecke unterscheiden.

Vereinfacht dargestellt: Bei der Hypnose tritt das Unterbewusstsein in den Vordergrund und das Bewusstsein wird zurückgedrängt.
Der Hypnotisand ist dem Hypnotiseur nicht ausgeliefert, wie oft vermutet wird, sondern nimmt die Sitzung bewusst wahr. In der Hypnose können Selbstheilungskräfte aktiviert werden, da sich Hirnströme verändern und das Immunsystem stimuliert wird. Es werden neue Vorgehensweisen und Lösungen zur Beseitigung der eigenen Probleme gefunden.

Jeder Einzelne entscheidet für sich, wie weit er sich in der Hypnose öffnen möchte. Der Hypnotisand kann die Sitzung jederzeit unterbrechen.

Hypnosetherapie

Anwendung
der Hypnosetherapie

  • Depressionen, Burnout

  • Panikattacken

  • Ängste, Phobien, Zwänge

  • psychosomatische Erkrankungen

  • Belastungsstörungen

  • Sexualstörungen

  • Schlafstörungen

  • chronische Schmerzen

  • Hautkrankheiten

  • Reizdarm

  • Migräne

  • Trauma

  • Tabakabusus

  • Übergewicht

  • Minderwertigkeitskomplex

Behandlung mit Hypnose bei verschiedenen Belastungen

Depression

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, haben häufig ein Gefühl der Leere. Betroffene leiden oft an Konzentrationsstörungen, verminderter Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit. Sie klagen über Müdigkeit und Schlafstörungen. Ihr Alltag ist geprägt von Freud- und Lustlosigkeit und einen ausgeprägtem Antriebsmangel. Sie verfolgen keine Ziele mehr und vernachlässigen ihr soziales Umfeld. Negative pessimistische Zukunftsperspektiven und Gedankenkreisen zeichnen das Bild einer depressiven Störung aus.

Oft zeigt sich eine beginnende Depression mit atypischen Symptomen. Patienten klagen über körperliche Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder auch Gewichtszunahme bei reduziertem oder gesteigertem Appetit. Anhaltende Symptome sind u.a. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Infektanfälligkeit, innere Unruhe, Verdauungsstörungen und chronische Schmerzen. Reizbarkeit, Freudlosigkeit, Interessenverlust und sozialer Rückzug begleiten das Krankheitsbild. Je nach Schweregrad der Depression kann diese von suizidalen Gedanken begleitet werden bis hin zu Suizidhandlungen.

Burnout

Das Burnout Syndrom ist in den Medien sehr verbreitet. Doch wie äußert sich Burnout? Warum sind Betroffene ausgebrannt und erschöpft?
Menschen, die dafür disponiert sind, können sich schlecht abgrenzen. Sie definieren sich über ihre Arbeit, laden sich eine Verpflichtung nach der anderen auf, wollen anderen helfen. Sie geben viel und können Aufgaben schwer delegieren. Sie haben häufig das Gefühl zu wenig geleistet zu haben. Menschen die an Burnout erkranken, haben Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Sie leiden darunter, wenig Lob und Anerkennung für ihren Einsatz zu bekommen. Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung.

Die Freizeitgestaltung wird zum Nebenschauplatz, Familie und Freunde haben wenig Raum in Ihrem Leben.

Hypnose bei Ängsten, Phobien, Panik und Zwängen

Angst gehört zu unserem Leben dazu. Sie weist auf drohende Gefahren hin und dient als wichtige Schutzfunktion für unseren Körper.

Doch wann wird die Angst krankhaft?

Übertriebene oder krankhafte Angst beginnt im Kopf. Menschen mit einer Angststörung bewerten Gefahrenpotenziale anders, als gesunde. Aufgrund dieser Fehleinschätzung entstehen belastende Gedanken und Gefühle.
Die Erkrankung betrifft nicht nur das seelische Erleben, sondern hat auch Auswirkungen auf den Körper. Stress führt dazu, dass die Stresshormone Kortisol und Adrenalin ausgeschüttet werden.

Die körperlichen Symptome nehmen Betroffene als sehr bedrohlich war. Es besteht eine erhöhte Angstbereitschaft (Angstanfälligkeit). Je länger das Vermeidungsverhalten besteht, desto stärker entwickelt sich die Angst. Aus „Angst vor der Angst“ beginnen Sie bestimmte Situationen oder Objekte zu meiden.

Welche verschiedene Formen von Angststörungen gibt es?

Bei der Panikstörung leiden die Menschen unter wiederkehrenden, schweren Angstanfällen, mit ausgeprägten körperlichen Symptomen. Das vegetative Nervensystem ist in Alarmbereitschaft. Atemnot, Herzklopfen, Schwindel, Brustschmerzen, Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Erstickungsgefühl, Furcht zu sterben und die Angst wahnsinnig zu werden beschreiben diese Störung.

Der Anfall setzt plötzlich ein und steigert sich innerhalb von Minuten zum Höhepunkt. Die Panikattacken dauern nicht länger als 30 Minuten an und können monatlich bis mehrfach täglich auftreten.

Nicht selten wird der Notarzt alarmiert, da die Betroffenen befürchten an einer lebensbedrohlichen Erkrankung, wie zum Beispiel an einem Herzinfarkt, zu leiden.

Die Panikstörung ist häufig mit einer Agoraphobie (Platzangst) verbunden.

Bei der Agoraphobie (Angst vor dem Marktplatz/Platzangst) haben die Betroffenen Angst vor Menschenansammlungen, öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen. Sie haben Angst das Haus zu verlassen oder außerhalb des Hauses alleine zu sein. Sie fürchten sich vor bestimmten Situationen, zum Beispiel eingeschlossen in einer Menschenmenge zu stehen, aus der sie nicht flüchten können und haben Panik vor Situationen in denen sie auf Unterstützung angewiesen sind, aber keine Hilfe bekommen. Viele Leidtragende meiden aus diesen Gründen Orte, die diese Beklemmung auslösen können. Die Agoraphobie kann mit Panikattacken einhergehen. Schwindel, Ohnmachtsgefühle, Beklemmungen, Atemprobleme und Schweißausbrüche sind Symptome, die hilflos machen.
Menschen mit einer sozialen Phobie haben Angst im Mittelpunkt zu stehen. Sie fürchten von anderen als merkwürdig oder peinlich empfunden zu werden. Ihre Ängste beziehen sich auf Situationen, in denen sie beobachtet oder / und bewertet werden (z.B. wie sie essen, gehen oder reden). Die Ängste können sich soweit ausdehnen, dass fast alle Kontakte gemieden werden. Wer an einer sozialen Phobie erkrankt ist kann Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden oder einen Beruf erfolgreich auszuüben. Wie bei fast allen Angsterkrankungen ist das vegetative Nervensystem beteiligt. Zum Beispiel kommt es zu Erröten, Zittern, Übelkeit, Harndrang, starkem Herzklopfen, Muskelanspannung oder Durchfall.
Menschen mit einer generalisierten Angststörung leiden unter anhaltenden Ängsten, die sich nicht auf bestimmte Situationen oder Objekte beziehen. Die Ängste betreffen verschiedene Bereiche des Lebens, zum Beispiel unbegründete Geldsorgen, Angst um die Gesundheit, Angst den Partner oder die Kinder zu verlieren. Die Betroffenen tragen ein Gefühl der Ruhelosigkeit in sich. Sie sind oft müde, haben Konzentrationsschwierigkeiten und sind reizbar. Die ständige Beschäftigung mit den vermeidlichen Gefahren hat Auswirkung auf das seelische und körperliche Wohlbefinden. Depressive Verstimmung, erhöhte Schreckhaftigkeit, körperliche Unruhe, vegetative Übererregbarkeit sowie Schlafstörungen kennzeichnen das Beschwerdebild.

Hypnosetherapie bei Zwängen

Eine Zwangsstörung ist eine psychische Störung, die durch Zwangsgedanken, Zwangsimpulse und
Zwangshandlungen gekennzeichnet ist.
Die aufdrängenden Gedanken und Handlungen sind für die Betroffenen sehr bedrückend und
beängstigend. Sie können, obwohl als unsinnig und übertrieben erkannt, nicht abgestellt werden.
Bei manchen Betroffenen stehen entweder die Zwangshandlungen oder die Zwangsgedanken im
Vordergrund.
Zwangsgedanken sind zwanghafte, immer wiederkehrende, kaum zu ertragende und beängstigende
Denkinhalte, die weder unterdrückt noch verdrängt werden können.
Inhalt von Zwangsgedanken kann zum Beispiel die Angst vor Verschmutzung sein (Ich selbst könnte verschmutzt sein, der Kontakt mit Objekten oder Menschen bringt die eigene Gesundheit in Gefahr, meiner Familie könnte etwas zustoßen, etc.).
Bestimmte Gedanken werden wieder und wieder durchlebt (Grübelzwang). Es ist nicht
möglich Entscheidungen zu treffen oder Lösungen zu finden.
Bei Zwangsimpulsen geht es häufig um wiederkehrende, angstvolle Vorstellungen. Inhalte dieser
Vorstellungen sind aggressiver oder autoaggressiver Art.

Zum Beispiel: „Ich könnte meinem Kind /meinem Partner etwas antun.“ oder „Ich könnte mir etwas antun“.

Handlungsimpulse, die obszön und sozial beschämend sein können, beispielsweise ungewöhnliche sexuelle Handlungen oder religiöse Praktiken, drängen sich beharrlich auf.

Die Betroffenen leben in ständiger Angst, diese Handlungen womöglich auszuführen – was aber fast nie passiert.

Zwangshandlungen sind Handlungen, die zwanghaft gegen oder ohne den Willen der Betroffenen
ausgeführt werden. Sie sollen die Zwangsvorstellungen neutralisieren.

Versuche diese Handlungen zu unterlassen führen zu einer massiven inneren Spannung und zu aufkommenden Ängsten. Dieser innere hohe Druck kann durch das Durchführen einer Zwangshandlung reduziert werden.
Zwangshandlungen sind gleichförmig und müssen ständig wiederholt werden.
Bei einer Zwangsstörung kann es zu verschiedenen Zwangshandlungen kommen. Manche
Menschen entwickeln die zwanghaften Handlungen bis hin zu einem umfassenden Ritual. Die
Betroffenen führen dieses in bestimmter Reihenfolge und Häufigkeit aus. Das Verhalten soll der Abwehr einer vermeintlichen Gefahr oder Katastrophe dienen. Das Ritual wirkt beruhigend auf die belasteten Menschen und hilft, die Anspannung zu reduzieren. Obwohl die Erkrankten ihre Handlung als sinnlos empfinden, fühlen sie sich gezwungen ihr Zeremoniell durchzuführen.

Diese krankmachenden Handlungsabläufe können viele Stunden pro Tag einnehmen und beeinträchtigen die Lebensqualität, Partnerschaft und Familie sowie den Beruf. Es droht sozialer Rückzug und Isolation.

Reinigungs- / Waschzwänge
Kontrollzwänge – technische und psychosoziale Kontrollzwänge
Wiederholungszwänge
Zählzwänge
zwanghaftes Nachfragen
Ordnungszwänge
Sammel- / und Aufbewahrungszwänge

Schmerztherapie mit Hypnose in Hannover

„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes – / und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“
(Definition der internationalen Weltschmerzgesellschaft (IASP).

Was ist Schmerz?

  • Schmerz ist überlebenswichtig. Er soll den Körper schützen und dient gleichzeitig als Warnsignal.
  • Schmerz ist immer eine subjektive Sinneswahrnehmung.Wir alle haben ihn schon erlebt.
  • Dennoch fällt es uns schwer, Schmerzen zu beschreiben.
  • Schmerzen können entstehen wenn organische Befunde vorliegen und Gewebe geschädigt ist.

Die Medizin unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen.

Chronische Schmerzen können entstehen, wenn sich akute Schmerzen ständig wiederholen bzw. weil sie nicht ausreichend behandelt wurden. Sie entwickeln sich aufgrund körperlicher, psychologischer und sozialer Faktoren und verstärken sich gegenseitig. Der Schmerz wird zum Mittelpunkt des Lebens und hat Einfluss auf Stimmung, Verhalten und Gedanken.

Durch körperliche Schonung kommt es zur Vermeidung körperlicher Aktivitäten.

Eventuell entstehen Ängste, den Arbeitsplatz zu verlieren und am täglichen Leben nur bedingt teilzunehmen zu können.

Depressionen, die durch diese Entwicklung auftreten, erhöhen die Sensibilität gegenüber Schmerzreizen und begünstigten die Schmerzwahrnehmung. Der Schmerz beginnt sich zu verselbstständigen.

Akute Schmerzen haben eine Signal-/ und Warnwirkung und treten bei Entzündungen,Verletzungen oder anderen körperlichen Schäden auf. Wenn die auslösende Ursache gefunden und beseitigt wurde, dauern sie nur für kurze Zeit an.

Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychische Probleme äußern sich häufig in körperlichen Schmerzen. Durch psychosoziale Belastungen ( Tod von Angehörigen, Scheidung, Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes), bemerken die meisten Menschen nicht, dass ihre Psyche Geschehnisse nicht verarbeitet hat. Es entsteht ein Teufelskreis, den die Betroffenen allein nicht durchbrechen können.

Die Dauer der Behandlungen richtet sich nach Ihrer Problematik. Nach meiner Erfahrung sind durchschnittlich 2-5 Sitzungen notwendig um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Sind tiefere seelische Gründe für die Aufrechterhaltung des Problems verantwortlich, verlängert sich meist die Therapiedauer.

Nach einer Hypnosesitzung fühlen Sie sich entspannt und vielleicht auch müde. Daher sollten Sie den Tag eher ruhiger angehen. Auch sollten, wenn möglich, keine wichtigen Geschäftstermine oder anstrengenden Arbeiten nach der Hypnose verrichtet werden, damit Veränderungen und Ziele noch besser in Ihrem Inneren verankert werden können.

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